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Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der
Architektinnen und Architekten Österreichs

Neu- und Umgestaltung des JKU Campus Linz

Fertigstellung
2021
Preis
Nominierung
Bundesland
Oberösterreich
Bauherr*in / Bauherren­schaft
BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH u. JKU Johannes Kepler Universität Linz
Architekt*in
RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN
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Architekt*in
RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN
Ort
Linz
Straße
Altenberger Straße 69
Postleitzahl
4040
Kategorie
Schul- und Kindergartenbau
Nutzung
Öffentlich
Wettbewerb
2016
Fertigstellungsjahr
2021
Bürositz des Architekturbüros
Linz
Tragwerksplanung
Bollinger und Grohmann ZT GmbH
Landschaftsarchitektur
DnD Landschaftsplanung ZT KG

Innerhalb von wenigen Jahren ist es Meinhard Lukas, Rektor der Johannes- Kepler-Universität, und der Bundesimmobiliengesellschaft gelungen, das Areal der JKU zu einem Campus von internationalem Format auszubauen. Die bestehenden Bauten aus den 1960er- und 1970er-Jahren blieben erhalten, aufgewertet wird das spätmodernistische Areal nun von zeitgenössischen Impulsen, die zwischen die Bauten oder sogar auf deren Dachlandschaft gesetzt wurden. Begonnen hat das Projekt als zweistufiger, EU-weiter Architekturwettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren. Riepl Riepl Architekten gingen aus diesem Prozess als Sieger hervor und schlugen einige Neubauten und Aufstockungen vor. Dazu zählen die Dachinstallation Somnium, das schwebende Learning Center mit skulpturaler Freitreppe, das Open Innovation Center, in dem sich heute das Linz Institute of Technology (LIT) befindet, sowie – quasi als Visitenkarte des neuen Campus – die sogenannte Kepler Hall, die anstelle des bisherigen Parkplatzes errichtet wurde und in der sich nun eine vielfach nutzbare Sportund Veranstaltungshalle befindet. Begleitet wird das großflächige Projekt von Kunstinterventionen von Anna Jermolaewa und Manfred Grübl, Eva Schlegel, Michael Lin und Raphaela Riepl. Der Wiener Künstler Gilbert Bretterbauer schuf eine ganze Armada an zweifarbigen Vorhängen für die dunkle, zurückhaltende Kepler Hall – und geht damit einen symbiotischen, weithin sichtbaren Dialog mit der Architektur ein.